Wien Meidling - Wirtschaft, Sport, Kultur

Foto: Bwag Eigenes Werk CC-BY-SA 4.0 Link Khleslplatz mit Altmannsdorfer Kirche

Meidling - Ein internationaler Bezirk mit L

Hinweis: Früher war diese Webseite unter der Domain www.intermeidling.at der Webauftritt des Fußballklub „FC echonet Inter Meidling“. Mehr Informationen zum Fußballklub „FC echonet Inter Meidling“ finden Sie unten auf dieser Seite. Der Bezirk Meidling hat etwas mehr als 95.000 Einwohner und eine Fläche von 8,16 Quadratkilometern. Es ist der 12. Bezirk von Wien und hat daher auch die Postleitzahl 1120, weil der Bezirk in Wien immer an den mittleren beiden Stellen der Postleitzahl zu erkennen ist.

Im Norden grenzt der Bezirk Meidling an den 15. Bezirk Rudolfsheim-Fünfhaus sowie an den 6. Bezirk Mariahilf. Im Osten befindet sich der 5. Bezirk Margareten und der 10. Bezirk Favoriten. Im Süden ist die Bezirksgrenze zum 23. Wiener Gemeindebezirk Wien Liesing und im Westen findet sich der 13. Bezirk Wien Hietzing. Im Gebiet nahe der Innenstadt, also im Norden und Westen des Bezirks, sind typischerweise eher dicht bebaute Regionen mit Arbeitersiedlungen zu finden. Obermeidling, Untermeidling und auch das Gaudenzdorf gehören zu diesen Regionen. Im Süden des Bezirks befinden sich die locker verbauten früheren Dörfer mit herrschaftlichem Schloß. Insbesondere sind hier Hetzendorf und Altmannsdorf zu erwähnen. Die Katastralgemeinden im Bezirk Meidling sind:

  • Altmannsdorf
  • Gaudenzdorf
  • Hetzendorf
  • Meidling (Obermeidling und Untermeidling)

Außerdem befinden sich noch Teilgebiete weiterer Katastralgemeinden auf der Fläche von Meidling, die allerdings eben nicht vollständig zu Meidling gehören. Das sind die Katastralgemeinden Atzgersdorf, Inzersdorf und Inzerstdorf-Stadt.

Das Meidlinger L

Eigentlich könnte es auch das Favoritner L sein. Entstanden ist dieser sehr charakteristisch ausgesprochene Konsontant eben mit einer intensiven Betonung auf jedes L in einem Wort, durch den Zuzug von tschechischen, böhmischen und märischen Arbeitern und Dienstboten in der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts. Diese siedelten sich in Favoriten und teilweise in der Region Meidling an um dort bei den Wienerberger Ziegelwerken (Favoriten) Arbeit zu finden. Vermutet wird, dass die Bezeichnung „Meidlinger L“ eigentlich nur deshalb zustande gekommen ist, weil der Nachbarbezirk Favoriten einfach kein L im Namen trägt. Die entsprechende Hörprobe zum Meidlinger L ist auf der Wikipedia zu finden.

Geschichte von Meidling

Der Name „Meidling“ stammt vom Ortsnamen „Murlingen“ ab, der schon im Jahr 1104 nach Christi Geburt nachweisbar war. Ursprünglich gehörte das Gebiet von Meidling dem Stift Klosterneuburg an. Dort wurde im Mittelalter auch Feld- und Weinbau betrieben. Im Jahr 1755 wurde auf dem Gebiet von Meidling dann eine schwefelhaltige Quelle entdeckt, daraus entstand dann später das berühmte Wiener Theresienbad. Und dieses wurde schon in den früheren Jahrhunderten dann auch zu einem beliebten Ausflugsziel der Wiener Gesellschaft.

In den besten Jahren hatte Meidling bei der Volkszählung 1910 und auch 1934 jeweils über 100.000 Einwohner. Die Spitze wurde im Jahr 1934 mit 109.538 erreicht. Durch den 2. Weltkrieg wurde die Bevölkerung in Meidling ebenso dezimiert wie in vielen anderen Bezirken. Die Einwohnerzahl stiegt dann erst ab dem Jahr 2000 wieder an.

Meidling ist seit jeher ein internationaler Bezirk. Überdurchschnittlich viele Ausländer, wobei jetzt die Zuwanderer aus Tschechien, Böhmen und Mähren im 19. Jahrhundert natürlich nicht mehr hinzugerechnet sind, leben im Bezirk Meidling. Die größten Bevölkerungsgruppen, die nicht Österreicher sind, stammen aus Serbien und Montenegro sowie der Türkei, Bosnien, Polen und Kroatien.

FC echonet Inter Meidling

In den Jahren bis 2009 kickte der FC echonet Inter Meidling in Wien in der Wiener Liga. Gegründet wurde der Verein im Jahr 2001 als „FC Inter Meidling“ von Thomas Gartner und Mario Kessler. Der Verein konstituierte sich dann mit Thomas Gartner als Vereinspräsident, Mario Kessler als Schriftführer und Karl Redl als Finanzbeauftragter / Kassier. FC Inter Meidling spielte damals in der DSG (Diözesansportgemeinde).

Inter Meidling Trikot

Den ersten großen bemerkenswerten Erfolg feierte das Team vom FC Inter Meidling dann in der Saison 2004/2005 in der 1. Klasse mit einem Meistertitel. Nach diesem Erfolg konnte dann auch ein neuer Hauptsponsor gefunden werden, die echonet communication GmbH. Im Rahmen dessen wurder der Verein auch auf „echonet Inter Meidling“ umbenannt. Der Großteil des Teams setzte sich aus Stammspielern seit dem Gründungsjahr 2001 zusammen. Die Mannschaft bestand aus:

  • Ajaegbu Kelechi (Mittelfeld, davor bei Wr. Viktoria, PhNJ Champlin)
  • Berghuber Bernd (Mittelfeld, davor bei SC Siebenhirten, ASK Erlaa, Austria 11)
  • Charrad Alexander (Flexible Position)
  • Charrad Samy (Angriff)
  • Gartner Thomas (Verteidigung, davor bei PhNJ Chaplin, Perchtoldsdorf)
  • Höllrigl Andreas (Angriff, davor bei Perchtoldsdorf, Kalksburg)
  • Hodi Stefan (Tor, davor bei SC Siebenhirten, Neumargareten)
  • Hohl Christian (Angriff, Verteidigung, davor bei Wr. Viktoria, PhNJ Chaplin)
  • König Georg (Innenverteidigung, Libero, davor bei ASK Erlaa, SC Siebenhirten)
  • Kirchhofer Bertram (Flexibel, davor bei HSV Wien, Neumargareten)
  • Lanik Lukas (Mittelfeld, davor bei SC Siebenhirten)
  • Lanik Simon (Mittelfeld, davor bei SC Siebenhirten)
  • Lee Johann (Verteidgung)
  • Magdics Franz (Verteidigung, Mittelfeld, davor bei ASK Eralla, Vfb Mödling, SC Siebenhirten)
  • Matic David (Defensives Mittelfeld, davor bei PhNJ Chaplin)
  • Ogunya Olumide (Angriff, davor bei Vienna FC, OMV Stadlau, Middlesex University FC)
  • Queder Martin (Zentrales Mittelfeld)
  • Rausch Mario (Flexibel)

Der FC echonet Inter Meidling hatte auch einen eigenen Fanclub, der aus variierend 10 bis 30 Fans bestand, die die Spiele des FC echonet Inter Meidling regelmäßig besuchten und die Mannschaft lautstark unterstützten. Als gesonderte Ehrenmitglieder wurden weiters Julia Hareter, Marcin Kotlowski (damals Geschäftsführer von echonet communication GmbH), Mathias Nemec (Grafik-Designer, der auch das Logo des Vereins entworfen hatte) und Sindre Wimberger (damals der Programmierer der Webseite des Vereins) geführt.

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